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Relegation-Hinspiel, 18.05.2018
Karlsruher SC vs. FC Erzgebirge Aue 0-0  
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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN KARLSRUHE 16.05.2018

Karlsruhe - Freitag, 18. Mai 2018, Wildparkstadion (Anstoß 18.15 Uhr)

Das Karlsruher Wildparkstadion ist schon ein wenig in die Jahre gekommen. Aktuell verfügt es über 28.762 Sitz- und Stehplätze. Es ist Eigentum der Stadt Karlsruhe und wird an dessen Nutzer verpachtet. Während anderswo hochmoderne Tempel aus Glas, Stahl und Sichtbeton entstehen, ist der Wildpark, inmitten eines kurfürstlichen

Das Wildparkstadion liegt inmitten eines größeren Sportareals im Karlsruher Hardtwald. In seiner heutigen Form als Fußball- und Leichtathletikstadion wurde es 1955 anstelle der alten Phönix-Sportplätze erbaut und verfügte ursprünglich über ein Fassungsvermögen von 50.000 Zuschauern. Foto: ka-news.de
Waldgebietes gelegen, ein Stadon vom alten Schlag das durch seinen maroden Charme besticht. Die Akustik im alten Oval ist nicht unbedingt optimal. Nur die Gesänge der Gegengeraden, dort wo die sangesfreudigen KSC-Fans ihre Heimat haben, erreichen eine passable Lautstärke und werden von der Haupttribüne zurückgeworfen. Die überdachte Gegengerade ist eine Mixtur aus Steh- und Sitzplätzen mit ihren für deutschen Stadien untypischen Knickdach, wie vielerorts in englischen Stadien bis Ende des letzten Jahrhunderts zu sehen war. Die Gästefans hingegen stehen im toten Winkel zwischen der Gegengeraden und der Anzeigetafel. Von diesen nicht überdachten Bereich müht man sich vergeblich um Unterstützung seines Teams. Die Anfeuerungsrufe schaffen es selten über die Tratanbahn hinaus.
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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN DARMSTADT 10.05.2018

Darmstadt, So. 13. Mai 2018 - Merck-Stadion am Böllenfalltor (15.30 Uhr)

Darmstadt ist eine kreisfreie Großstadt im Süden Hessens, Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Die Stadt gehört zum Rhein-Main-Gebiet und der Region Starkenburg und bildet eines der zehn Oberzentren des Landes Hessen. Darmstadt hat 160.868 Einwohner, Stand März 2018. Darmstadt ist nach Frankfurt am Main, Wiesbaden und Kassel die viertgrößte Stadt des Landes Hessen. Der Ursprung des Namens Darmstadt ist ungeklärt. Die älteste erhaltene Erwähnung der Ansiedlung unter der Bezeichnung Darmundestat stammt aus dem 11. Jahrhundert, mehrere Jahrhunderte nach Gründung der Siedlung. Die Stadt entstand im Mittelalter

Blick aufs Merck-Stadion am Böllenfalltor in Darmstadt mit einer derzeitigen Kapazität von 17.468 Plätzen. Foto: echo-online.de
aus einer fränkischen Siedlung. Nach der Teilung Hessens im 16. Jahrhundert wurde Darmstadt Residenzstadt und politisches Zentrum der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, im 19. Jahrhundert Hauptstadt des Großherzogtums Hessen, nach Ende des Deutschen Kaiserreichs Hauptstadt des Volksstaat Hessen. Mit Gründung des Landes Hessen sank die politische und administrative Bedeutung, da dem größeren Wiesbaden, welches kaum zerstört war, der Vorzug als Landeshauptstadt gegeben wurde. Ihre Bedeutung als Wissenschaftsstadt – dieser Titel wurde ihr 1997 vom Hessischen Innenministerium verliehen – verdankt sie der 1877 gegründeten Technischen Universität und den beiden Hochschulen mit insgesamt circa 41.000 Studenten sowie über 30 weiteren Forschungseinrichtungen und Instituten, darunter das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, das Europäische Raumflugkontrollzentrum (ESA/ESOC), die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) und drei Institute der Fraunhofergesellschaft. Dazu kommen große Firmen und Einrichtungen der Kommunikations- und IT-Branche, die angewandte Forschung und Entwicklung betreiben.
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Auer Fußball historisch - Mai 1978 * Wismut Aue gelingt vorzeitig der Klassenerhalt 06.05.2018

Am 6. Mai 1978 kam es am 22. Spieltag in der DDR Oberliga 1977/78 zum Derby der beiden Wismut Mannschaften im Geraer Stadion der Freundschaft. Gegen Gastgeber Wismut Gera gelingt Aue an diesen Tag durch zwei beherzte Aktionen von Holger Erler (62.) und Konrad Schaller (88.) der erste Auswärtssieg (2-0) der Saison auf fremden Platz. Ein insgesamt glanzloser Sieg ohne Höhepunkte vor nur 2.600 Zuschauern. In diesen Spiel stand nach seiner absolvierten NVA Zeit auch Harald Mothes wieder im lila-weißen Dreß auf dem Platz und spielte in den letzten fünf Punktspielen der Saison noch mit.

Wismut contra Wismut. Gera schaffte in der Oberliga-Saison 1977/78 keinen Heimsieg. Foto: Archiv W. Schwarzer

Die Gerarer hatten sich sich zu diesen Zeitpunkt schon längst mit dem Abstieg aus der Oberliga abgefunden. Erstaunlich war, im Gegensatz zu Heute, dass Geras Trainer Dietmar Pohl die so bittere Saison bis zum Ende durchstandt. Pohl, der einstige Abwehr-Haudegen in Auer Diensten (267 Punktspiele), war nicht zu beneiden. Zwar führte er in der Saison 1976/77, in seiner ersten Trainerstation, Wismut Gera auf Anhieb in die Oberliga, doch dann brachen sie nahezu sämtliche Minusrekorde. Nie zuvor kommt bis dato eine Oberliga-Mannschaft auf nur sechs Punkte. Nur Motor Suhl unterbot 1984/85 mit fünf Punkten diesen „Rekord“. Nur in den ersten fünf Spielrunden liegt Gera nicht auf einen der beiden Abstiegsränge. Als einziger Mannschaft gelingt den Ostthüringern kein Heimsieg. Der einzige Saisonsieg glückt ausgerechnet beim Hinspiel mit 2-1 in Aue am 9. Spieltag. Danach folgt eine Negativserie ab dem 10. Spieltag mit 1:33 Punkten die logischerweise mit dem Abstieg enden mußte. Nach diesen Desaster blieb das DDR-Oberliga Buch für die Orange-Schwarzen für immer geschlossen.
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100. Duell gegen Dresden 05.05.2018

Die Fankultur basiert im wesentlichen auf Erinnerung, an Triumphe und Schmerzen. Und die Rivalität vertieft sich mit der Häufigkeit des Aufeinandertreffens. Am Sonntag, 15.30 Uhr kommt es zum 100. Duell zwischen Erzgebirge Aue und

Dynamo Dresden. Derbys sind der Inbegriff dessen, was den Fußball und die Fankultur an zentraler Stelle antreibt. Rivalität und Konkurrenz. Die eigene Mannschaft gewinnen zu sehen, ist eine schöne Sache. Manchmal aber ist es noch schöner, den Gegner verlieren zu sehen. Dann nämlich, wenn er aus der Nachbarschaft kommt und man ihm im Derby so richtig die Saison versalzen kann. Irgendwie gehen von Derbys magische Kräfte aus. In so einen Spiel will man nicht nur wie im normalen Spiel, dass das eigene Team gewinnt, sondern vor allem, dass der Gegner verliert. In jedem anderen Spiel lässt einen die gegnerische Niederlage normalerweise eher kalt. Ein Derbysieg darf eher auch dreckig, ja sogar unverdient sein. Manchmal schmeckt er dann sogar noch besser. Ein Derby ist eben ein Derby.
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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN BOCHUM 25.04.2018

In der Rangliste deutscher Fußballstadien steht das Bochumer Stadion mit einer Zuschauerkapazität von 27.599 überdachten Plätzen (15.574 Sitzplätze und 12.025 Stehplätze) auf Platz 34. Der VfL und

Das Bochumer Stadion aus der Luft aus Richtung Westen. Das Stadion liegt an der Castroper Straße nahe der Bochumer Innenstadt, wo der VfL und seine Vorgängervereine bereits seit 1911 Fußball spielen.
Foto: novosights.com
seine Vorgängervereine spielen an diesem Ort bereits seit 1911 Fußball. Die Bochumer verfügen damit über eine der traditionsreichsten Wettkampfstätten im deutschen Profifußball. Das Stadion liegt an der Castroper Straße im Nordosten der Innenstadt. Benannt ist es seit Juli 2016 nach dem deutschen Wohnungsunternehmen Vonovia SE mit Sitz in Bochum und der am südlichen Stadtrand fließenden Ruhr, einem Nebenfluss des Rheins. Und damit hat der VfL mehr Stadion-Tradition zu bieten, als die beiden grossen Nachbar-Rivalen Schalke und Dortmund. Ein Stadion mitten im Wohngebiet und nah zur City. Zu den früheren Stadionnamen „Ruhrstadion“ kam es zu Saisonbeginn 1972/73. Davor hieß es noch schlicht: „Stadion an der Castroper Strasse“. Die Umbennung entpuppte sich in Wahrheit als trickreiche List der Stadt Bochum gegenüber einem Konkurrenten. So hatte eigentlich Nachbar Gelsenkirchen den symbolträchtigen Namen „Ruhrstadion“ für seine neue Arena eingeplant, die er zu der damaligen Zeit für die Fußball WM 1974 auf dem Berger Feld errichten ließ. Im Rathaus der Nachbarstadt hatte man jedoch offentsichtlich vergessen, sich den Stadion Wunschnamen rechtzeitig schützen zu lassen. So griff nun Bochum kurzerhand auf den Namen zu, während die Stadt Gelsenkirchen sein Bauprojekt notgedrungen unter den Namen „Parkstadion“ fortsetzen musste.
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