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15. Spieltag, 30.11.2019
VfL Bochum vs. FC Erzgebirge Aue 2-0  
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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN HANNOVER 05.12.2019, 21:42:

Hannover, Sa. 07. Dezember 2019, HDI-Arena (Anstoß 13.00 Uhr)

Im September diesen Jahres feierte das Stadion von 96 in Hannover 65-jährigen Geburtstag. Um 15 Uhr ging es am 26. September 1954 mit einen "Fanfarenruf" los. Erste Programmpunkte waren danach – so stand es im Programm - die "Übergabe des Niedersachsenstadions an die Sportler, Laufspiel der Schüler, der höheren und der

Architektonisch unterscheidet sich das Stadion von anderen Stadion-Neubauten vor allem durch seine Asymmetrie. Da die alte Westtribüne mit ihrem geringen Neigungswinkel erhalten blieb und die neue Osttribüne möglichst steil errichtet werden sollte, mussten die Hintertortribünen so konstruiert werden, dass sich die Steigung sukzessive von West nach Ost vergrößert. Foto: Schulitz
Mittelschulen, und Aufmarsch der Sportlerinnen und Sportler aus den hannoverschen Vereinen". Anschließend kam es, wie es im schönsten alten Deutsch heißt, zur "Übergabe des Bauwerks". Zu sehen gab es damals Staffelwettbewerbe, Rugby, Bodenturnen, Gymnastik sowie Volkstanz. Und das erste Fußballspiel im Niedersachsenstadion: Hannover 96 gegen Arminia Hannover, Rot gegen Blau, ein Kurzspiel, das 96 mit 1:0 gewann durch einen Treffer von Hannes Tkotz, den vor zwei Jahren verstorbenen Stürmer der Meisterelf von 1954.
Aus den Trümmern des Krieges entstand damals das zweitgrößte bundesdeutsche Stadion, das mit Sondertribünen 86.656 Plätze bot – in die heutige HDI Arena passen 49.000. Ein Ober- und ein Unterrang – das war damals eine kleine bauliche Sensation, die Planer sprachen von einem "äußeren" und einem "inneren" Stadion. Und sie hatten eine klare Vorstellung, was das Ensemble aus Stadion, Maschsee und Sportpark für die Menschen in Hannover werden sollte: "Eine Stätte der Freude und Erholung". Was heute kaum einer mehr weiß: Im Stadion fanden nicht nur WM-Spiele (vier 1974, fünf 2006) und EM-Begegnungen statt (zwei 198, sondern vier deutsche Meisterschafts-Endspiele und acht deutsche Pokalfinalspiele, als Berlin noch nicht der feste Finalort war.
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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN BOCHUM 29.11.2019, 13:38:

BOCHUM, Sam. 30. November 2019 – Vonovia Ruhrstadion (Anstoß 13.00 Uhr)

Während andere Fußballclubs ihre Spielstätten wechselten, spielt der VfL Bochum seit 1911 am selben Standort: der Castroper Straße. Damals noch unter dem Namen SuS Bochum, pachtete der Verein eine Wiese des Bauern Dieckmann. Als vor vierzig Jahren – im Juli 1979 - an der Castroper Straße in Bochum das Ruhrstadion fertiggestellt wurde, träumte eine ganze Stadt vom sportlichen

Das Bochumer Stadion aus der Luft. Das Stadion liegt an der Castroper Straße nahe der Bochumer Innenstadt, wo der VfL und seine Vorgängervereine bereits seit 1911 Fußball spielen. Foto: novosights.com
Höhenflug. Dieser gelang dem VfL seitdem nur selten. Doch dafür hat sich das Stadion die Auszeichnung "Schmuckkästchen" verdient. Fast 50.000 Zuschauer sollten damals wetterunabhängig unter Dächern, die wegen des Spannbetons frei in den Lüften "schwebten" und später den Namen "hängende Gärten" verpasst bekommen haben, Platz finden. Die Konstruktion war so angelegt, dass kein Pfosten und keine Mauer die freie Sicht auf das Spielfeld versperrte. durch veränderte Sitzplatzkonstellationen und Sicherheitsbestimmungen ist die Kapazität inzwischen auf 27.599 gesunken. Ursprünglich war das Stadion für 49.522 Plätze ausgelegt.
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1.000 Pflichtspiele für den FC Erzgebirge Aue 22.11.2019, 15:13:

Zum Montagspiel in Karlsruhe gab es für den FC Erzgebirge Aue einen historischen Wimpernschlag. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.

Dieser August Bebel zugeschriebene Satz war am 11. November 2019 im Wildparkstadion aktueller denn je, denn der FC Erzgebirge Aue spielte zum 1.000-mal unter diesen Namen in einem Pflichtspiel. Der am 30. September 1992 auf der Mitgliederversammlung des FC Wismut Aue beschlossene neue Vereinsname FC Erzgebirge Aue wurde nach über einstündiger Diskussion und zahllosen Abstimmungsprozeduren gefunden. Um 20.12 Uhr war es im Sportlerheim dann soweit und der neue Name wurde verkündet. Ab 1. Januar 1993 trat die Amateur-Oberligamannschaft als FC Erzgebirge Aue an. Die umstrittene Namensänderung des traditionsreichen FC Wismut war zwingend notwendig, weil der Landkreis Aue seine finanzielle Unterstützung davon abhängig machte. Eine Minderheit von 28 Mitgliedern war dagegen. Im Sportlerheim ging es an diesen Tag turbulent zu. Nach mehreren Abstimmungen mit verschiedensten Namensvorschlägen war es Trainer und Manager Lutz Lindemann der nach dramatischen Worten das Ruder zum heutigen Namen herumriss. Sein Appell, daß alte Wismut-Tugenden nicht mit dem neuen Namen abgelegt werden müssen, klang wohltuend. Nur miteinander und nicht gegeneinander solle auch künftig unter allen Abteilungen diese Traditionen weiter ein Markenzeichen des Vereins bleiben. In der entscheidenden Stichwahl erhielt der FC Erzgebirge Aue 66 Stimmen und damit die laut Satzung notwendige Dreiviertelmehrheit. Somit begann dann am 6. Februar 1993 beim ersten

Am 1. Juni 2003 gelang mit einem 4-1 Sieg beim Dresdner SC der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Stolze 455 Punktspiele hat man bis heute in dieser Spielklasse absolviert. Foto: Unger
Punktspiel gegen den FC Meißen ein neues Kapitel in der Auer Fußball Historie. Über 26 Jahre später hat man weitere 999 Pflichtspiele angehäuft. Insgesamt ging es bis zum Anpfiff des heutigen Heimspiel gegen St. Pauli 922-mal um Punkte und 76-mal rollte der Ball in Pokalspielen. Dazu kommen die beiden schon fast zur Legende gewordenen Relegationsspiele im Mai 2018. (Burg)
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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN KARLSRUHE 10.11.2019, 13:27:

Karlsruhe - Montag, 11. November 2019, Wildparkstadion (Anstoß 20.30 Uhr)

Der KSC trägt seine Heimspiele derzeit auf einer Großbaustelle aus. Das altehrwürdige Wildparkstadion wird Stück für Stück abgerissen und durch eine moderne Fußballarena ersetzt. Bis Mitte 2022 soll die neue Heimstätte des KSC

Der alte Wildpark in Karlsruhe am Adenauerring (rechts) vor Umbaubeginn. Foto: Karlsruhe-blog.de
fertiggestellt werden und dann Platz für rund 35.000 Zuschauer bieten. Am 3. November 2018 wurde das Drittligaspiel gegen die Würzburger Kickers als „Abschiedsspiel“ unter dem Motto Danke Wildparkstadion! 1955–2018 ausgetragen. Anfang November 2018 begannen dann im laufenden Spielbetriebs die Umbauarbeiten zu einem reinen Fußballstadion, mit denen die BAM Sports GmbH als Totalunternehmerin beauftragt wurde. Start war mit den notwendigen Vorabmaßnahmen wie die Rückbau- und Kampfmittelerkundungsmaßnahmen. Auch eine provisorische Flutlichtanlage und zwei temporäre Tribünen wurden seitdem errichtet.
Die endgültige Detailplanung wurde am 22. November 2018 in einem Bürgerforum vorgestellt. Die Kosten des Umbaus betragen 123 Millionen Euro. Davon werden elf Millionen Euro vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg bezuschusst. Das Stadion ist Eigentum der Stadt Karlsruhe und wird an dessen Nutzer (KSC) verpachtet.
Die Anlage wurde im Jahr 1955 an Stelle des alten FC-Phönix-Sportplatzes von 1921 gebaut und verfügte ursprünglich über 55.000 Plätze. Diese Zahl wurde mehrfach durch geänderte Vorschriften reduziert und durch Umbauten erweitert, aktuell verfügt es über 15.330 Sitz- und Stehplätze.
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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN DARMSTADT 24.10.2019, 21:00:

Darmstadt, Fr. 25. Oktober 2019 - Merck-Stadion am Böllenfalltor (18.30 Uhr)

Nur einige Stunden nach dem Saisonabschluss 2018/19 zwischen dem SVD`98 und Aue am 19. Mai 2019 wurde bereits am Montag danach damit begonnen, den noch bis zuletzt genutzten Gästeblock der Gegengerade im Darmstädter Stadion abzutragen. Im Sommer wurden die vorproduzierten Betonfertigteile auf der neu modellierten Gegengeraden installiert. Entstehen soll eine neue Tribüne nach englischem Vorbild mit Stehplätzen auf dem Unterrang und Sitzplätzen darüber - alles komplett überdacht, wie von der DFL seit Jahren gefordert.

Seit Dezember 2018 befindet sich die Gegengerade im Darmstädter Stadion im Umbau. Das aktuelle Fassungsvermögen des Stadions beläuft sich auf 15.290 Zuschauer. Foto: sv98.de
Wie vermutet, stieß man bei den Ausgrabungsarbeiten im unteren Bereich der alten Gegengeraden auf Schutt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Im oberen Bereich habe sich Erdaushub vom Bau eines Einkaufszentrum (Luisencenters) in den 1970er Jahren befunden. Insgesamt habe man rund 20.000 Kubikmeter Erde bewegt. Koordiniert werden alle Arbeiten durch den beauftragten Generalunternehmer, die Baugesellschaft Walter Hellmich aus Dinslaken. Das Unternehmen hat schon Stadionbauprojekte am Bornheimer Hang in Frankfurt, in Wiesbaden sowie in Hamburg-St. Pauli, Ingolstadt, Warschau, Aachen, Gelsenkirchen und Duisburg realisiert. Zu Verzögerungen sei es u. a. gekommen, weil die Flutlichtmasten aus den 1980er Jahren anders gegründet gewesen seien, als dies in den Planungsunterlagen ersichtlich gewesen sei. Dies hatte zur Folge, dass zusätzliche Untersuchungen in Auftrag gegeben und entsprechende Nachweise erstellt werden mussten. Insgesamt soll die fertiggestellte Gegentribüne rund 8.500 Plätze umfassen, die sich auf 5.600 Steh- und 2.900 Sitzplätze im Oberrang verteilen.
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