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FC Sachsen Leipzig: Thomas Köhler - Frank Nierlich, Holm Pinder, Dirk Weitze (52. Sven Baum), Dirk Pfitzner, Jens Härtel, Jörg Wunderlich - Steffen Hammermüller, Jens König - Ralph Vogel (66. Milan Milanovic), Hans-Jörg Leitzke; Trainer: Eduard Geyer
FC Erzgebirge Aue: Jörg Weißflog - Milan Havlik, Jan Schmidt, Enrico Barth - Ronny Thielemann, Frank Böttger, Thorsten Pöhland, Ronald Färber, Jörg Leonhardt - Daniel Popov, Maik Faßl; Trainer: Lutz Lindemann
Tore: 1:0 Jens Härtel (30.); 2:0 Hans-Jörg Leitzke (Foulelfmeter, 55.); 3:0 Sven Baum (70.)
Schiedsrichter: Torsten Koop (Lüttenmark)
Zuschauer: 3100
Gelbe Karte: Ralph Vogel / Maik Faßl, Daniel Popov
Erzgebirgler weiter auf Talfahrt
Der FC Erzgebirge Aue befindet sich nach der 0:3-Niederlage beim FC Sachsen Leipzig in der Amateur-Oberliga weiter auf Talfahrt. Denn aus den letzten vier Spielen wurden nur magere 1:5 Punkte geholt.
Bei hochsommerlichen Temperaturen stand die Abwehr der Erzgebirgler bis zur 30. Minute recht sicher. Nur Torjäger Hans-Jörg Leitzke erarbeitete sich eine Kopfballchance (25.), die Jörg Weißflog jedoch in seinem gewohnt sicheren Stil zunichte machte. In der 30. Minute mußte sich der erfahrene Auer Keeper jedoch das erste Mal geschlagen geben. Nach einem Freistoß von Hammermüller köpfte Libero Härtel unhaltbar ein. Fünf Minuten später hatte Popov die große Chance zum Ausgleich, als er schön freigespielt von Ronald Färber, allein auf den Torhüter der Messe-Städter zusteuerte, In letzter Sekunde war es jedoch Härtel, der mit einem sauberem Tackling dem Auer den Ball vom Fuß spitzelte.
Nach der Halbzeitpause wurden die Erzgebirgler kalt getroffen. Der aufmerksame Schiedsrichter Koop zeigte nach einem Handspiel von Maik Faßl auf den Elfmeterpunkt. Leitzke verwandelte mit wuchtigen Schuß halbhoch ins linke Eck. Nun lief bei den Lindemann-Schützlingen nicht mehr viel zusammen. Das Auer Team, vor allem kräftemäßig im Nachteil, wurde regelrecht vorgeführt. In der 65. und 68. Minute scheiterten die Leipziger Vogel und Baum noch, aber in der 70. Minute konnte Weißflog einen Schuß von Pinder nur kurz abwehren und nach Baums Nachschuß zappelte da. Leder zum dritten Mal im Netz. In der Folgezeit erarbeitete sich der neue Tabellenführer der Amateuroberliga noch eine Reihe von weiteren Chancen, doch mit Weißflog und viel Glück retteten sich die Erzgebirgler über die Zeit. Torsten Teichert, Freie Presse, 26.04.1993
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