Saisonstatistiken des FC Erzgebirge Aue

Oberliga Nordost, Staffel Süd 1992/93

Spielbericht

25. Spieltag - Sonntag, 14.03.1993 - 14:00

SV Funkwerk Kölleda - FC Erzgebirge Aue 2:5 (1:1)

SV Funkwerk Kölleda: Jens Matthes - Heiko Göbel, Torsten Hennig, Thomas Krieger - Jürgen Albrecht, Lutz Kübelstein, Heiko Hoffmann, Gerd Engelmann (60. Andreas Schmidt), Alexander Michejew - Sergey Volkov, Bernd Junge (77. Michael John); Trainer: Erwin Seifert

FC Erzgebirge Aue: Jörg Weißflog - Milan Havlik, Volker Schmidt, Enrico Barth - Thorsten Pöhland, Gorazd Mihailov, Jens Möckel, Jörg Leonhardt - Jan Schmidt, Thomas Pfüller, Maik Faßl; Trainer: Lutz Lindemann

Tore: 0:1 Maik Faßl (12.); 1:1 Bernd Junge (20.); 1:2 Maik Faßl (52.); 1:3 Thomas Pfüller (55.); 2:3 Alexander Michejew (59.); 2:4 Maik Faßl (68.); 2:5 Jan Schmidt (86.)

Schiedsrichter: Joachim Zeng (Gotha)

Zuschauer: 430

Gelbe Karte: Alexander Michejew, Thomas Krieger / Jan Schmidt

Gäste jederzeit souverän

In einer abwechslungsreichen guten ersten Halbzeit schoß Faßl die Gäste mit einem Schuß aus rechtsaußen Position ins lange Eck mit 0:1 (12.) in Führung. Mit einem Sonntagsschuß aus 30 Metern von Bernd Junge glich Kölleda aus (20.). Der Schuß ins linke Eck zum 1:1-Halbzeitstand war unhaltbar für Aues Torhüter Jörg Weißflog.

Nach Beginn der zweiten Halbzeit brachte Pfüller mit seinen Toren zum 1:2 (52.) und 1:3 (55.) die Gäste auf die Siegerstraße. Beim 1:2-Führungstor von Aue machte Torwart Matthes keine gute Figur. Durch Micheew konnte Kölleda den 2:3-Anschlußtreffer (59.) erzielen.

Der 3:3-Ausgleich (65.) wurde vom Schiedsrichter Henk (Gotha) wegen angeblichem Handspiel nicht gegeben. Gut herausgespielt das 2:4 durch Faßl (68.), der den Ball direkt zum Tor verwandelte. Für den 2:5-Endstand sorgte Jan Schmidt(86.). Der einsatzfreudig spielende Faßl verdiente sich ein Lob seines Trainers Lindemann. Die Gäste waren in der zweiten Halbzeit die druckvoller spielende Mannschaft, die auch verdient zum Sieg kam. Zweimal retteten Abwehrspieler der Gastgeber noch auf der Linie. RG, Freie Presse, 15.03.1993