Saisonstatistiken des FC Erzgebirge Aue

Oberliga Nordost, Staffel Süd 1992/93

Spielbericht

17. Spieltag - Sonntag, 29.11.1992 - 13:30

Wacker Nordhausen - FC Wismut Aue 2:1 (1:1)

Wacker Nordhausen: Roland Fienhold - Marko Große, Jens Ludwig, Andreas Gogsch (80. Marco Meldau), Ingo Görke - Ralf Gerlach, Oleg Smolyaninov - Ralf Heider, Ingo Weiß, René Kiel, Frank Ludwig (88. Thomas Söllner); Trainer: Klaus-Dieter Koschlik

FC Wismut Aue: Jörg Weißflog - René Wendler, Volker Schmidt, Enrico Barth - Frank Böttger (66. Jörg Leonhardt), Jens Möckel, Thorsten Pöhland, Ronald Färber - Jan Schmidt, Thomas Pfüller (33. Ronny Thielemann), Maik Faßl; Trainer: Lutz Lindemann

Tore: 0:1 Jan Schmidt (34.); 1:1 René Kiel (41.); 2:1 Ralf Heider (76.)

Schiedsrichter: Günter Lemdche (Köthen)

Zuschauer: 770

Gelbe Karte: Frank Ludwig, Jens Ludwig / Frank Böttger

Aufbäumen in Schlußphase nicht belohnt

Auf schwerem Boden erzwangen die Gäste in der ersten Viertelstunde dieser gutklassigen Partie Feldvorteile und kamen dabei auch zu einigen guten Möglichkeiten durch Pfüller (5.), J. Schmidt (7., 9.) sowie Faßl (8.). Nachdem diese jedoch nicht genutzt werden konnten, sahen sie sich nun ihrerseits immer heftiger werdenden Angriffen der Platzbesitzer ausgesetzt.

Zum ersten Mal mußte Weißflog bei einem Heber von F. Ludwig eingreifen. Ein Konter brachte plötzlich J. Schmidt aus fast unmöglichem Winkel gegen einen zögernden Nordhäuser Schlußmann in Schußposition und es stand 0:1. Bis zum Pausenpfiff bestimmten dann die Platzbesitzer wieder das Geschehen und kamen durch Kiel, der mit seinem plazierten Schuß aus 14 m Entfernung dem Auer Keeper keine Chance ließ, auch zum verdienten Ausgleich.

Nach Wiederbeginn erhöhten die Gastgeber vor allem über J. Ludwig und F. Ludwig den Druck. Gegen plazierte Schüsse von Smoljaninow (67.) und Heider (72.) mußte Weißflog ebenso wie gegen F. Ludwig sein ganzes Können aufbieten, bevor Heider ihn doch noch auf dem falschen Fuß erwischte (76.). Die Schlußviertelstunde brachte dann einen offenen Schlagabtausch mit Tormöglichkeiten für beide Kontrahenten. In den letzten fünf Minuten gab dann Weißflog ebenso wie Libero V. Schmidt seine Position auf und fand sich im Nordhäuser Strafraum. J. Schmidt (86.) sowie Faßl (90.) vergaben in dieser Druckphase jedoch wiederum ihre Möglichkeiten. Der Doppelpunktgewinn für die Südharzer war infolge der deutlich besseren zweiten Halbzeit nicht unverdient. Günter Beck, Freie Presse, 01.12.1992