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FC Wismut Aue: Jörg Weißflog - Jan Schmidt, Volker Schmidt, Enrico Barth - Jens Möckel, Frank Böttger, Ronald Färber, Ronny Thielemann, Thorsten Pöhland - Maik Faßl, Sylvio Reich (57. Thomas Pfüller); Trainer: Lutz Lindemann
FC Sachsen Leipzig: Thomas Köhler - Jens Härtel, Dirk Pfitzner, Jörg Wunderlich - Steffen Hammermüller, Sven Baum (70. Ralph Vogel), Frank Nierlich, Jens König, Holm Pinder - Hans-Jörg Leitzke, Milan Milanovic (87. André Schönitz); Trainer: Eduard Geyer
Tore: 1:0 Thomas Pfüller (59.); 1:1 Hans-Jörg Leitzke (75.)
Schiedsrichter: Stefan Weber (Eisenach)
Zuschauer: 2000
Gelbe Karte: Thomas Pfüller / -
Aue hatte die besseren Chancen
Nach einer kampfbetonten und spielerisch ansehenswerten Partie trennten sich in der Amateuroberliga Süd der FC Wismut Aue und der FC Sachsen Leipzig mit einem gerechten 1:1-(0:0)-Unentschieden.
Die favorisierten Leipziger wollten nach dem Punktverlust in Markleeberg in Aue unbedingt gewinnen. Doch überraschender Weise hatte der Gastgeber zunächst zwei klare Chancen. In der zehnten Minute legte Färber den Ball Faßl in den Lauf, der aus zwölf Metern Entfernung nur den Innenpfosten traf. Vier Minuten später drückte Färber selbst aus gut 25 Metern ab, doch das Leder knallte nur an die Querlatte. Überhaupt muß man hervorheben, daß Kapitän Färber nach seiner Sperre dem Auer Mittelfeldspiel neue Impulse gab. Aber auch die Manndecker Barth und Jan Schmidt erfüllten ihre Aufgabe gut und hatten die Leipziger Angriffsspitzen Leitzke und Milanovic fast immer im Griff, so daß die Gäste kaum Torchancen hatten.
Nach der Pause verstärkte der FC Sachsen den Druck auf das Tor von Weißflog, doch ein Entlastungsangriff führte zum 1:0 für Aue. Jan Schmidt setzte sich nach knapp einer Stunde am rechten Flügel durch, seine Flanke auf dem langen Pfosten nahm der gerade eingewechselte Pfüller an, ließ zwei Abwehrspieler aussteigen und schoß aus acht Metern unhaltbar ein. Der verdiente Ausgleich fiel in der 75. Minute. Hammermüller, der an diesem Tag beste Leipziger, hob einen Freistoß in den Strafraum, der Ex-Auer Vogel stieg unbedrängt hoch zum Kopfball und Torjäger Leitzke drückte den Ball über die Linie.
Trainerstimmen:
Lutz Lindemann (Aue): Mit dem 1:1 bin ich zufrieden. Obwohl Leipzig die zweifellos reifere Mannschaft ist, war für uns trotzdem mehr drin.
Eduard Geyer (Leipzig): Wir waren zwar spielerisch besser, doch die klareren Chancen hatte Aue. Der Abschluß unserer Angriffe konnte nicht befriedigen. Bernd Friedrich, Vogtlandanzeiger, 09.11.1992
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