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Bischofswerdaer FV: René Groß - Andreas Schmidt, Frank Rietschel, Falk Kunze, Fred Bank, Steffen Schmidt, Mario Kleditzsch - Tino Gottlöber (83. Miroslav Franek), Antoni Jelen - Heiko Löpelt, Peter Pordzik; Trainer: Jörg Bär
FC Wismut Aue: Jörg Weißflog - Jan Schmidt, Volker Schmidt, Enrico Barth - Frank Böttger, René Wendler (54. Sylvio Reich), Jens Möckel, Thorsten Pöhland, Ronny Thielemann - Thomas Pfüller, Maik Faßl; Trainer: Lutz Lindemann
Tore: 1:0 Antoni Jelen (23.); 2:0 Heiko Löpelt (49.); 2:1 Thomas Pfüller (71.)
Schiedsrichter: Klaus-Dieter Voigt (Kleinkoschen)
Zuschauer: 400
Gelbe Karte: Andreas Schmidt / -
Schlußspurt nicht belohnt
Wenn sich die Elf des FC Wismut Aue nicht erst nach einer guten Stunde Spielzeit auf ihre Tugenden und Fähigkeiten besonnen hätte, wäre es vielleicht um den derzeitigen Tabellenführer BSV 08 geschehen gewesen. So aber stand es eben nach dieser Stunde schon 2:0 für die Ostsachsen, und das Resultat hätte leicht höher für den Gastgeber lauten können, wenn Torwart Weißflog als bester Akteur des FC Wismut Aue bei zwei Latten- bzw. Pfostenschüssen nicht das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite gehabt hätte.
Es war das mit Spannung erwartete Spitzenspiel, in dem die Elf des Gastgebers über eine gute Stunde dominierte und ihre Überlegenheit auch durch zählbare Treffer unterstrich. Jörg Weißflog, der Routinier im Tor der Gäste, verhinderte durch gutes Stellungsspiel und gute Übersicht einen schon frühzeitigen Rückstand seiner Mannschaft und konnte auch im weiteren Spielverlauf durch seine guten Leistungen die Niederlage des FC Wismut Aue in Grenzen halten. Das 1:0 der Bischofswerdaer durch Jelen konnte freilich auch er nicht verhindern. Denn der Mittelfeldakteur der Bischofswerdaer vollendete aus Mittelstürmerposition unhaltbar. Wichtig für die Gastgeber war das nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit sofort folgende zweite Tor, erzielt durch Löpelt, nach guter Vorarbeit von Jelen. Die folgenden Spielminuten hätten zum Desaster für die Erzgebirgself führen können, nachdem zweimal kurz hintereinander Latte und Pfosten für die Gäste retteten.
Urplötzlich erwachten aber in dieser Spielphase die Wismutakteure und erzielten in der 71. Spielminute den Anschlußtreffer zum 2:1. Der Schlußspurt der Erzgebirgler blieb jedoch unbelohnt. Konrad Lachmann, Freie Presse, 02.11.1992
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