Saisonstatistiken des FC Erzgebirge Aue

Oberliga Nordost, Staffel Süd 1992/93

Spielbericht

5. Spieltag - Sonntag, 23.08.1992 - 14:00

FC Wismut Aue - Chemnitzer SV 1:0 (1:0)

FC Wismut Aue: Jörg Weißflog - Jan Schmidt (37. René Wendler), Volker Schmidt, Enrico Barth - Frank Böttger, Thorsten Pöhland, Ronald Färber, Jens Möckel, Ronny Thielemann - Thomas Pfüller (79. Sylvio Reich), Maik Faßl; Trainer: Lutz Lindemann

Chemnitzer SV: Jens Lämmel - Andre Hertzsch, Uwe Pohl, Peter Georgi - Sven Wende (70. Robert Wappler), Torsten Gläser, Jens Kempe, Reno Achenbach - Michael Jung (66. Jens Wende), Andreas Müller, John Bemme; Trainer: Manfred Fuchs

Tore: 1:0 Ronald Färber (Foulelfmeter, 28.)

Schiedsrichter: Mike Wolter (Wilkau-Haßlau)

Zuschauer: 1120

Gelbe Karte: Ronald Färber, Ronny Thielemann / Torsten Gläser, Peter Georgi

Verdienter 1:0-Erfolg im Bezirksderby

Das Auer Erzgebirgsstadion präsentierte sich mit einer nagelneuen Kunststofflaufbahn in attraktivem Outfit. Ganz so attraktiv war das Spiel der beiden Bezirksrivalen Wismut Aue und Chemnitzer SV nicht, trotzdem landeten die Gastgeber einen hochverdienten 1:0-(1:0)-Erfolg.

"Die psychologische Aufbauarbeit nach dem 1:6 von Erfurt hat sich gelohnt. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Spielerisch haben sicher beide schon Besseres geboten", urteilte Wismuttrainer Lutz Lindemann nach dem zumindest spannenden Derby.

Maik Faßl, der agilste Auer, tankte sich nach 27 Minuten an der Strafraumgrenze durch, schien das Leder schon verloren zu haben, da grätschte ihm der Chemnitzer Verteidiger Torsten Gläser ungeschickt von hinten in die Beine, und Schiedsrichter Wolter entschied zurecht auf Strafstoß. Diese Chance ließ sich der Auer Kapitän Ronald Färber nicht entgehen, und Wismut führte 1:0.

Die Gastgeber bestimmten auch in der Folgezeit weitgehend das Geschehen (Eckenverhältnis 9:5), doch scheiterten Faßl (39. Kopfball, 49.), Färber (54., 58.) mit Fernschüssen, Böttger (61., Kopfball), dazu Färber (72.), Möckel (82.) und Reich (90.) völlig frei an Lämmel. Die schwachen Gäste hatten dagegen nur eine Chance. Doch Achenbachs Kopfball (43.) aus fünf Metern sprang Weißflog an das Bein. Michael Hanke, Vogtlandanzeiger, 24.08.1992