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Rot-Weiß Erfurt: Steffen Kraus - Uwe Abel, Hagen Schmidt, Guido Gorges, Nico Scheller - Ronald Baumbach (40. Heiko Weinrich), Heiko Cramer, Stefan Otto, Jürgen Heun (71. Heiko Räthe) - Daniel Bärwolf, Marco Weißhaupt; Trainer: Klaus Goldbach
FC Wismut Aue: Jörg Weißflog - Jan Schmidt, Volker Schmidt, Enrico Barth - Frank Böttger (65. Jörg Leonhardt), Thorsten Pöhland, Ronald Färber, Jens Möckel, Ronny Thielemann - Maik Faßl, Thomas Pfüller; Trainer: Heinz Häcker
Tore: 0:1 Ronald Färber (1.); 1:1 Jürgen Heun (Foulelfmeter, 13.); 2:1 Jan Schmidt (Eigentor, 34.); 3:1 Stefan Otto (40.); 4:1 Nico Scheller (49.); 5:1 Daniel Bärwolf (56.); 6:1 Heiko Cramer (79.)
Schiedsrichter: Peter Weise (Könitz)
Zuschauer: 1000
Gelbe Karte: Guido Gorges / Volker Schmidt, Thomas Pfüller
Besondere Vorkommnisse: Der Auer Cheftrainer Lutz Lindemann war zwar zurück aus dem Urlaub (Marokko) und war mit in Erfurt, hielt sich aber zurück. Auf der Trainerbank saßen Heinz Häcker und Mario Lammel.
FCW: Nach Erfurter Debakel steht am Sonntag nur Sieg zur Diskussion
Obwohl der FC Wismut Aue einen Auftakt nach Maß beim Bundesligaabsteiger Rot-Weiss Erfurt hatte, Färber erzielte nach schönem Doppelpaß mit Pfüller bereits in der ersten Minute das 0:1, ging die Wismutelf in der Blumenstadt ziemlich unter.
Die Gastgeber begannen die Partie verhalten. Erst als Thielemann einen Strafstoß verursachte und Heun den Ausgleich erzielen konnte, bekam Erfurt Aufwind. In der 30. Spielminute verzog Torsten Pöhland nur knapp. Praktisch im Gegenzug fiel das 2:1 für die Hausherren. In der 36. Minute hätte eigentlich der Ausgleich fallen müssen, aber Maik Faßl konnte völlig freistehend aus zehn Meter Entfernung den Ball nicht am Erfurter Keeper vorbeibringen.
Nach Wiederanpfiff führten erneute Deckungsfehler, mangelnde Zweikampfhärte und ein zu großer Respekt vor den Blumenstädtern zur empfindlichen 6:1-NiederIage. Trainer Lutz Lindemann: "So kann man auswärts nicht spielen, unsere schwache Abwehr kam den Platzbesitzern in jeder Weise entgegen."
Zum zweiten Heimspiel empfängt der FC Wismut Aue am Sonntag im Bezirksduell den Chemnitzer SV. Anstoß im Erzgebirgsstadion ist 14 Uhr. Der Auer Coach vor dem Spiel: "Die Mannschaft hat die Pflicht, den Reinfall von Erfurt vergessen zu machen, am Sonntag muß sie wieder ihr wahres Gesicht zeigen." Zudem hat Lindemann noch eine Rechnung mit John Bemme offen (er wechselte bekanntlich vor Saisonbeginn zum Chemnitzer SV). "Wir werden Bemme zeigen, daß auch in Aue guter Fußball gespielt wird." In der Mannschaftsaufstellung wird es keine Veränderungen geben. Lothar Bösecke, Freie Presse, 21.08.1992
Blaue Augen für "Veilchen"
Bei ihrer ersten Saison-Niederlage kam es für die Auer "VeiIchen" knüppeldick! Das 1-6 in Erfurt war die Quittung für eine deprimierende Abwehrleistung, Dabei hatte Aue Anteil an einer vorzüglichen ersten Halbzeit, ging nach brillianten Spielzug durch Färber sogar in Führung (1.). Nach Heun´s Elfmetertor (13.) wird Thielemann bei einem pfiffigen Solo von Abel rüde gestoppt. Rot wäre konsequent gewesen, Schiri Wiese pfeift nicht einmal. Sonnenstich! Dann ein Eigentor zum 1-2! Jan Schmidt schießt Böttger an (32.). Später wirkte Aue von allen guten Geistern verlassen, hatte mit seiner Kaffeefahrt-Einstellung 10 Tore kassieren können. Die von Otto, Scheller Bärwolf und Cramer reichten auch so... Tino Künzel, Chemnitzer Morgenpost, 20.08.1992
 Programm
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