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ANFAHRT UND INFORMATIONEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN BOCHUM

BOCHUM, Sam. 30. November 2019 – Vonovia Ruhrstadion (Anstoß 13.00 Uhr)

Während andere Fußballclubs ihre Spielstätten wechselten, spielt der VfL Bochum seit 1911 am selben Standort: der Castroper Straße. Damals noch unter dem Namen SuS Bochum, pachtete der Verein eine Wiese des Bauern Dieckmann. Als vor vierzig Jahren – im Juli 1979 - an der Castroper Straße in Bochum das Ruhrstadion fertiggestellt wurde, träumte eine ganze Stadt vom sportlichen

Das Bochumer Stadion aus der Luft. Das Stadion liegt an der Castroper Straße nahe der Bochumer Innenstadt, wo der VfL und seine Vorgängervereine bereits seit 1911 Fußball spielen. Foto: novosights.com
Höhenflug. Dieser gelang dem VfL seitdem nur selten. Doch dafür hat sich das Stadion die Auszeichnung "Schmuckkästchen" verdient. Fast 50.000 Zuschauer sollten damals wetterunabhängig unter Dächern, die wegen des Spannbetons frei in den Lüften "schwebten" und später den Namen "hängende Gärten" verpasst bekommen haben, Platz finden. Die Konstruktion war so angelegt, dass kein Pfosten und keine Mauer die freie Sicht auf das Spielfeld versperrte. durch veränderte Sitzplatzkonstellationen und Sicherheitsbestimmungen ist die Kapazität inzwischen auf 27.599 gesunken. Ursprünglich war das Stadion für 49.522 Plätze ausgelegt.

Und während anderswo noch der Wind durch die offenen Ecken fegte, hatte man damals in Bochum ein Stadion geschaffen, das gerade durch seine geschlossene Kompaktheit punkten konnte. Und jeder Platz - das war zur damaligen Zeit in Deutschland in einem Stadion solcher Größe noch absolut einmalig - sollte maximal 30 Meter vom Rasen entfernt liegen. Am 21. Juli 1979 rollte ab 20.25 Uhr nach dreijähriger Bauzeit der erste Ball vom Anstoßpunkt im Mittelkreis des Ruhrstadions Richtung Westkurve. Oberbürgermeister Heinz Eichelbeck hatte die Kugel - die vom Ruhrpott-Barden Ährwin Weiss per Hubschrauber angeliefert worden war - in Empfang genommen und gleich auch den ersten Schuss ausführen dürfen. Zuvor hatte Gotthilf Fischer, hoch oben auf einem Podest stehend, mit einem Kinderchor und 50.000 Kehlen das Stadion mit dem "Bochumer Jungenlied" feierlich eröffnet. Bei Nieselregen und kühlen Temperaturen sorgte der VfL-Spieler Heinz-Werner Eggeling gegen die Mannschaft des Stadtrivalen von der SG Wattenscheid 09 für das erste Tor im neuen Achteck. Standesgemäß gewann der VfL die Partie mit 3:0.


Am 7. Juli 2016 gab der VfL Bochum auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vonovia und der Stadt Bochum bekannt, dass das Stadion nun den Namen des Wohnungsunternehmens Vonovia in Verbindung mit dem traditionsreichen und bei den Fans beliebten Namen Ruhrstadion trägt. Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren. Am 26. August 2016 wurde die Nordwestseite des Stadions als erste der vier Ecken mit dem neuen Namensschriftzug versehen. Die anderen folgten. Foto: vfl-bochum.de
Der Umbau fand zwischen März 1976 und Juli 1979 statt und wurde in vier Etappen einzelner Tribünenabschnitte realisiert. Der VfL Bochum spielte während des Umbaus in einer Baustelle. Zum Ende der Bundesliga-Saison 1975/76 war der Rasen an der Castroper Straße aufgrund des Umbaus unbespielbar. Der VfL Bochum musste für die letzten sieben Heimspiele der Rückrunde in andere Stadien ausweichen. Sechsmal - die Spiele gegen Kaiserslautern, Duisburg, Köln, Frankfurt, Berlin und Karlsruhe - spielte der VfL im Stadion am Schloss Strünkede in Herne sowie am 2. April 1976 einmal im neuen Dortmunder Westfalenstadion gegen den FC Schalke 04.

Anfahrt
Die Standard-Strecke ins Ruhrgebiet über Eisenach, Kassel und Dortmund müsste jedem FCE-Vielfahrer geläufig sein. Auf der A4 bis zum Hermsdorfer-Kreuz und dann weiter auf dieser über Erfurt und Eisenach bis zum Kirchheimer Dreieck fahren. Hier in Richtung Dortmund/Kassel auf die A7 abbiegen, um sich dann ca. 70 km weiter am Dreieck Kassel-Süd auf die A44 (Richtung Dortmund) einzuordnen. Bis hierher, Kassel-Süd, kann man auch alternativ über die A72 (Leipzig), A38 und A7 fahren. An die neue Blitzersäule sollte man denken wenn man aus Richtung Kirchheimer Dreieck kommt. Diese steht in der Überfahrt von A7 zur A44!
Weitere 150 km später ist am Kreuz Dortmund/Unna das Ruhrgebiet erreicht. Ab hier nun weiter auf der A44 Richtung Dortmund bleiben. Einige Kilometer später wird die A44 zur B1. Die Durchfahrt auf der B1 innerhalb von Dortmund beträgt ca. 13 km. Achtung: Auch hier lauern Blitzer Starkästen. Nach Dortmund wird die B1 zur A40 und man bleibt auf dieser bis zur Ausfahrt Bochum-Stadion (ist die 2. Abfahrt nach dem

Bochumer-Kreuz). Hier jetzt abfahren (auf den Stadionring) und gleich an der 1. Ampel geht’s links zur ersten (kostenpflichtigen) stadionnahen Parkmöglichkeit ins Parkhaus der „Starlight-Halle“. Ist ausgeschildert. Das Parkhaus steht exklusiv für Gästefans zur Verfügung steht. Die Parkkosten für Pkw betragen 5 Euro. Grosse Fan-Busse können auf dem Parkplatz neben dem Parkhaus parken. Die Gebühren hierfür betragen 10 Euro. Bei Spielen mit vielen Zuschauern ist hier aber schon mal mit langem Wartezeiten beim Rauskommen zu rechnen. Das gleiche erwartet einem im benachbarten Parkhaus „Congress-Center“. Vom Gästeparkplatz/Parkhaus Starlight-Halle erreicht man den Gästeeingang über einen 700 Meter kurzen Fußweg. Dazu geht man parallel zu der Straße „Stadionring“ hinter dem„Starlight Express“ und dem „RuhrCongress Bochum“ vorbei, in Richtung Stadion.

Das Stadion mit seinem markanten Flutlichtmasten ist nach der Autobahnabfahrt linker Hand auszumachen.
Normale Parkplätze findet man, indem man auf dem Stadionring über dem Kreisverkehr hinweg (auch hier findet man rechts in der Küppersstrasse alternative Möglichkeiten zum Parken, bei etwas Glück...) geradeaus in Richtung Zentrum bis zum Kreuzungsbereich Stadionring/Castroperstrasse vorfährt. Mittig der Castroper Straße kann man ebenfalls parken bei rechtzeitiger Anreise vorausgesetzt. Einfach entweder an der besagten Kreuzung nach links (Richtung Stadion) oder nach rechts (Richtung Stadtzentrum) orientieren.

Direkt an der Castroper Strasse befindet sich der Zugang zum Gäste-Eck-Stehplatz-Block. Der Block E1 (Stehplatz) bietet rund 1.200 auswärtigen Fans Platz. Darüber hinaus sind die Sitzplatz-Blöcke E2 (947 Plätze) und F (1.400 Plätze, nur wenn E2 ausverkauft ist) für Fans der Gastmannschaft vorgesehen. Am Spieltag öffnet das Vonovia Ruhrstadion 90 Minuten vor Spielbeginn. Karten für den Gästebereich sind ab 2 Stunden vor Spielbeginn direkt an den Kassen 9 und 10 am Gästeblock zu erwerben. An der Tageskasse ist aber gleich mal ein Zuschlag von 2 € fällig.

Naviadresse: Castroper Straße 145 | Alternativ – Stadionring 26 oder Gerstenring

Entfernung Aue – Bochum: 521 km (über A72/B95/A38/A7/A44/B1/A40)

Blockplan und Stadion Umgebung in Bochum. Quelle: VfL Bochum
Geschrieben von Burg am 29.11.2019, 13:38   (34x gelesen)