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ANFAHRT UND INFOS ZUM AUSWÄRTSSPIEL IN DÜSSELDORF

Düsseldorf, Mi. 24. Januar 2018 – ESPRIT arena (Anstoß 20.30 Uhr)

Düsseldorf wollte ursprünglich Gastgeber für die Fußball-WM 2006 werden. Daher ließ die Stadt das im April 1926 eröffnete Rheinstadion im Herbst 2002 abreißen und die Arena für 218 Millionen Euro bauen. Der Traum vom WM-Standort zerplatzte, weil andere Städte in der Region den Vorzug bekamen.
32 Jahre zuvor 1974, war das Rheinstadion noch einer der neun Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Anlässlich der WM wurde das Stadion in den Jahren 1968 bis 1975 für 46,3 Millionen DM umfassend umgebaut und modernisiert. Die Zuschauerkapazität wurde dabei von bisher 40.000 auf 68.400 Plätze erweitert. Als Glanzlichter des im Grunde komplett neu

Die Außenseite des Stadions besteht aus 10 Meter langen Aluminiumrohren, die im Abstand von 10 Zentimetern angeordnet sind, durch Stahlträger verbunden werden und sich lamellenartig verdichten. So wird die Projektion von Bildern darauf ermöglicht. Ein Rohr hat den Durchmesser eines Altbierglases. Foto: fiylo Deutschland
errichteten Stadions galt die damals moderne Flutlichtanlage mit ihren vier 48 Meter hohen Masten und der Rasen, der durch ein effektives Drainagensystem auch bei Regen gut bespielbar blieb. Das Äußere wurde von den 62 abgewinkelten Bindern geprägt. Düsseldorf war dann 1974 Austragungsort zweier Erstrunden- und dreier Zweitrundenbegegnungen. 228.585 Zuschauer kamen zu den fünf Spielen, im Schnitt 45.717. Zum ersten Spiel, bei dem Schweden und Bulgarien aufeinandertrafen, kamen nur 23.800 Zuschauer. Die beiden Spiele der Bundesrepublik in der zweiten Finalrunde gegen Jugoslawien und Schweden sahen 67.385 bzw. 67.800 Zuschauer. 1988 war dann das Rheinstadon auch bei der Fußball-EM vertreten. Neben dem Eröffnungsspiel Deutschland vs. Italien (1-1) in Gruppe 1 fand auch das Gruppenspiel England vs. Holland (1-3) aus der Gruppe 2 dort statt.


Heute ist die ESPRIT arena eine der modernsten und größten Stadien in ganz Deutschland. Bundesweit gibt es nur wenige dieser Multifunktionsarenen, die mit der Düsseldorfer Arena mithalten können. Optisch ähnelt sie einem riesigen Metalskelett, manche mögen es, andere wiederum nicht - aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Sie befindet sich im Stadtteil Stockum und steht auf einem eigens angelegten Messe- und Arenapark. Das Stadion verfügt über ein verschließbares Dach mit Schgalldämmung. Die Heizungsanlage ermöglicht eine Erwärmung des Innenraumes auf 15 bis 18 Grad. Einzigartig im Profifussball: Wegen des wärmeisolierten Dachs gilt die Arena nicht als Stadion, sonderdn als Halle, in der Fußball gespielt werden kann.

Achtmal war der FCE schon zu Gast in Düsseldorf und spielte dort um Liga-Punkte. Die ersten 3 Spiele fanden jeweils in einem anderen Stadion statt! Legendär das Erste Spiel am 16. Spieltag (18.11.2000) in der Regionalliga-Nord 2000/01. Aue verlor mit 1-4 bei der Fortuna noch im alten Rheinstadion. Udo Tautenhahn schoss das Ehrentor. Eine Saison später 2001/02 spielte man am 34. und letzten Spieltag im Paul-Janes Stadion (Flingerbroich). Der 3-0 Sieg am 18. Mai 2002 nützte der Fortuna nichts mehr – Abstieg in die Oberliga. Beim dritten Auftritt (14. März 2009) holten die Auer Veilchen vor 12.099 Zuschauern in einer wahren Abwehrschlacht gegen den späteren Aufsteiger zur 2. Liga einen wichtigen Punkt in Unterzahl in der neuen LTU-Arena.


Für die Fahrt-Route an den Rhein gibt es mehrere Möglichkeiten. Hier die Strecke über A72, Leipzig, Kassel und Wuppertal. Im August 2013 wurde der neue Abschnitt auf der A72 zwischen Rochlitz und Borna-Süd freigegeben - seither ist die Strecke zwischen Chemnitz und Leipzig durchgängig vierspurig. Seit Juli 2013 laufen die Bauarbeiten am vorletzten, 9,5 Kilometer langen Abschnitt der Autobahn 72 zwischen Borna-Süd und Rötha. Die Strecke von Borna-Süd und der Anbindung zur A38 am Kreuz Leipzig-Süd (17 Km) muß deshalb noch auf der alten B95 zurückgelegt werden. Ist aber akzeptabel. Achtung: in der Ortslage Espenhain lauern Blitzer. Am Kreuz Leipzig-Süd dort dann auf die A38 in Richtung Göttingen fahren. 205 Kilometer später, am Dreieck Drammetal (Achtung dort Blitzer in der Kurve zur A7), auf die A7 in Richtung Frankfurt/M.|Kassel, um dann wenig später am Dreieck Kassel|Süd auf die A44 in Richtung Dortmund abzubiegen. Weitere 150 km später ist am Kreuz Dortmund/Unna das Ruhrgebiet erreicht. Ab hier gibt es zwei Möglichkeiten. 1.- Über Dortmund|Bochum|Essen oder 2.- Über Wuppertal. Im Ruhrgebiet sind die Verkehrsmeldungen sowieso Pflicht (WDR 2).
Die letztere ist vieleicht die bessere Variante. Ab Kreuz Dortmund/Unna also dann die A1 in Richtung Köln wählen und am Kreuz Wuppertal-Nord auf die A46 fahren. Auf dieser bis zum Kreuz Hilden bleiben und danach auf der A3 in Richtung Duisburg hochfahren bis zum Dreieck Ratingen-Ost. Hier die letzten 13 Km auf die A44 in Richtung Mönchengladbach bis zur zur Ausfahrt Nr. 30 Düsseldorf-Stockum. Die Ausfahrt D-Stockum befindet sich unmittelbar nach passieren des Flughafentunnels. Weiter dann in Richtung D-Stockum/D-Zentrum halten. Man fährt direkt auf

Innenansicht der Esprit arena. Die Heimspielstätte von Fortuna Düsseldorf verfügt über ein verschließbares, lichtundurchlässiges Dach – dadurch ist die Arena sowohl wärmeisoliert, als auch schallgedämpft. Foto: Burg (Mai 2017)
den ausgeschilderten Gäste Parkplatz P2 bzw. folgt die Hinweise zu diesen. Außerdem sind viele Ordner vor Ort zur Stelle und helfen sofort weiter, wenn man nicht gleich ausmachen kann wo es nun langgeht. Der P2 ist dann in mehrere „Felder“ unterteilt, wenn möglich so weit wie möglich vorfahren in Richtung Feld 22. Von dort geht es dann links am „Rheinbad“ vorbei zum Gästeblock der von hier noch ca. 400 Meter entfernt ist. Insgesamt stehen 1.500 Parkplätze den Gäste-Fans auf dem Parkplatz P2 zur Verfügung
Die Parkgebühr für PKW beträgt 5,00 Euro, für Busse 15,00 Euro.

Gästefans nehmen den Eingang Nord/Ost, Nähe P2. Die Kassenhäuser dort öffnen um 19.00 Uhr. Der Einlass beginnt ebenfalls um 19.00 Uhr. Auf der Warsteiner Tribüne (Eckbereich) befinden sich die Gästeblöcke. Der Gästebereich erstreckt sich auf die Blöcke 19 – 21 (Stehplatz) im Unterrang. Der Gästesitzplatz Oberrang (Blöcke 125 bis 132) soll diesmal geschlossen bleiben. Die 1.700 Stehplätze reichen an diesen Mittwoch auf alle Fälle.

Karten für den Gastbereich sind in Grau/Silber gehalten, der Zugang ist ausschließlich über den Eingang Nord-Ost möglich. Die ESPRIT arena verfügt über eine elektronische Zutrittskontrolle, alle Eintrittskarten sind mit einem Barcode versehen. Es sollte bitte darauf geachtet werden, dass der Barcode nicht beschädigt ist. Alle Eintrittskarten für den Gästebereich sind nur für die Drehkreuzanlagen am Gästeeingang Nord/Ost freigeschaltet. Mit diesen Karten kann kein anderer Eingang der ESPRIT arena benutzen, weil die Tickets hierfür nicht freigeschaltet sind. Karten für die restlichen Bereiche des Stadions sind Rot, hier können die Eingänge Süd und Nord-West genutzt werden. Der Eingang Nord-Ost kann mit den roten Eintrittskarten nicht genutzt werden.

Navi-Adresse: ESPRIT arena | Stockumer Höfe (P2) | 40474 Düsseldorf

Entfernung Aue – Düsseldorf: ca. 567 Km (Strecke über Leipzig A72 weiter über B95/A38/A7/A44/A1/A46/A3/A44)
Für die Fahrt an den Rhein gibt es mehrere Streckenvarianten.


Blockplan der ESPRIT arena
Geschrieben von Burg am 23.01.2018, 21:33   (300x gelesen)