Spielberichte
1. Spieltag, 25.07.2015

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Sparkassen Erzgebirgsstadion Aue, Sonnabend 25. Juli 2015
(Kick off 14.00 Uhr)


Aue startet mit torlosem Remis in die neue Saison


Keine Tore im Lößnitztal im Auftaktspiel gegen den Gast aus Osnabrück. Man konnte keine Wunderdinge erwarten nach diesen Riesen Umbruch im Auer Lager. Die Veilchen begannen durchaus selbstbewußt und mit breiter Brust. Hertner hatte schon nach nur 57 Sekunden eine Schußchanche aus 16 Metern, doch sein Ball ging nach einem abgewerten Eckball über das Tor der Gäste. Aues Zug zum gegnersichen Tor war nicht zu übersehen, aber spielerisch waren verständlicherweise immer ein paar Hänger zu sehen. Nach zwanzig Minuten verflachte die Partie zusehends. Strafraumszenen auf beiden Seiten waren Mangelware. Aue optisch besser. Zwei Halbchancen durch Skarlatidis (25.) und Wegner (34.) konnten die Osnabrücker Abwehr aber nicht in Verlegenheit bringen. Die Gäste hielten sich im ersten Durchgang aber auffällig zurück und machten nach vorn so gut wie nichts.

Nach dem Seitenwechsel sorgte Aues Stürmer Wegner (54. und zweimal in der 58.) gleich für Betrieb.Der Wille war unübersehbar da bei den Dotchev Schützlingen. Auch Adler (59.) zwang Schwäbe im Gästetor zu einer Parade. Danach kamen aber die Gäste, die endlich auftauten. Bei Willers Kopfball (64.) und dem Schuß aus Nahdistanz von Menga (72.), hatte Männnel schon eine gehörige Portion Glück. Beide Male strich der Ball nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Die Partie war nun deutlich besser als noch im ersten Durchgang. Beide Mannschaften präsentierten sich flott im Vorwärtsgang. Es ging hin und her. Aue hatte zum Schluß Feldvorteile, es fehlte aber die letzte Konsequenz vor dem Tor. Osnabrück blieb auch bis zum Schluß gefährlich durch Konterchancen. Doch letztlich glückte keinem Team zum Saisonauftakt ein Treffer. (Burg)

Trainerstimmen:
Maik Walpurgis (Osnabrück):
Ich habe schon vor der Pressekonferenz mit Pawel Dotchev gesprochen und wir waren uns einige, dass beide Teams das Spiel hätten gewinnen, aber auch hätten verlieren können. Beide hatten ihre Möglichkeiten  und standen hinten sehr stabil. Der Unterschied zwischen Testspielen und Punktspielen ist groß, das hat man gesehen. Mein Team war zeitweise nervös und hat die Bälle nicht konzentriert gespielt. Wir hatten eine gute Phase in der zweiten Hälfte, wo wir hätten treffen können. Dennoch war es ein gerechtes Unentschieden. Mit Debütant Schwäbe im Tor war ich sehr zufrieden. Er hat einige Situationen beruhigen können und Ruhe ausgestrahlt.

Pavel Dotchev (Aue): Beide Teams hatte eine gute Organisation. Wir wollten im Heimspiel natürlich Druck ausüben, aber den VfL auch nicht zu kontern einladen. Das ist uns leider im zweiten Durchgang auch zwei mal passiert, wo wir Glück hatten. Sonst haben sich beide Teams neutralisiert. Wir müssen mit dem Punkt leben, der absolut berechtigt ist. Meine Mannschaft war nervös und wir wussten bis heute nicht, wo wir tatsächlich stehen. Jetzt können wir an den Fehlern arbeiten.


Aue (Lila/Lila/Lila): Männel - Rizzuto, Breitkreuz, Baranowski, Hertner - Skarlatidis (81. Handle), Riese, Samson, Könnecke (66. Kluft) - Adler (78. Nattermann), Wegner

Osnabrück: Schwäbe – Pisot, Willers, Grassi – Ornatelli, Chahed (69. Tüting), Groß, Dercho – Alvarez (61. Menga), Kandziora (87. Hohnstedt) – Savran.

Zuschauer: 8.800

Reservebank Aue: Seidel - Riedel, Susac, Hauck

Gelbe Karten: Wegner (9.), Rizzuto (11.), Samson (69.) / Grassi (36.), Savran (44.), Willers (88.)

Neue Osnabrücker Zeitung

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