Spielberichte
3. Spieltag, 11.08.2013

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Sparkassen Erzgebirgsstadion Aue, Sonntag 11. August 2013
(Kick off 13.30 Uhr)


Verdiente Heimniederlage sorgt für Ernüchterung im Lößnitztal


Riesengrosse Ernüchterung bei den Auer Veilchen. Mit 0-1 verlor man sein Heimspiel gegen die Gäste von VfR Aalen und das völlig verdient. Somit konnte der FCE auch im fünften Aufeinandertreffen gegen Aalen nicht gewinnen. Aues Trainer Falko Götz mußte zugeben, das es seine Mannschaft in keinster Weise gelungen ist das gute Spiel der Aalener zu unterbinden. Spätestens nach 15 – 20 Minuten hatten die Gäste von der schwäbischen Ostalb die Kontrolle über das Spiel. Aue gelang im ersten Durchgang nicht eine einzige echte Torchancce. Die Gäste spielten viel zwingender nach vorn und hatten durch Lechleiter (23. + 28.), Reichwein (25.), sowie dem Ex-Auer Grech (34.) dadurch gute Einschußchancen. Reichwein besorgte dann kurz vor dem Seitenwechsel die zu diesen Zeitpunkt schon längst fällige Gästeführung. Fink spielt einen Ball genau in die Beine von Traut. Der bedient Klauß auf den linken Flügel und dessen Hereingabe verwertete Reichwein entschlossen im zweiten Versuch gegen Aues Verteidiger Ishihara und Pezzoni.

Aues Anhang verlies frustriert das Stadion. Foto: Burg

Hoffte man im Auer Lager nach dem Wechsel auf eine Wende oder eine deutlichen Reaktion der Götz Truppe, so folgte spätestens nach 65 Minuten die Ernüchterung. Das Strohfeuer das der Gastgeber entfachte verlosch viel zu schnell. Zwar zwangen Schröder (52.) und Janjic (53.) VfR Keeper Fejzic zu Paraden, doch das war es dann auch schon mit der Offensive. Danach verloren die Veilchen immer mehr den Glauben hier was zu reißen. „Es waren bei uns heute keine Leute auf dem Platz, die sich gegen die Niederlage stemmten“, mußte Götz am Ende ernüchternd feststellen. Aalen spielte zum Ende hin Konterfussball vom feinsten, wie es ihr Trainer Stefan Ruthenberg beschrieb und hätte das Spiel viel höher gwinnen können. Der eingewechselte Weiß ließ gleich drei Riesen liegen. Erst hielt Aues Torwart Kirschstein einen Knaller von Ihm im grossen Stil (56.). Und bei der vielleicht dicksten Möglichkeit donnerte er einen Querpass von Lechleiter völlig freistehend aus wenigen Metern an die Querlatte (77.). Später vernaschte er Rau und schob den Ball am Tor vorbei (83.). Aue holte in der Schlußphase die berühmte Brechstange heraus. Doch ein Schußversuch von F. Müller (85.) wird zur Ecke abgelenkt und auch Pezzoni (88.) hatte kein Glück. Sie hätten noch Stunden spielen können ohne das gegnerische Tor zu treffen. Kirschstein rettete in der Nachspielzeit was zu retten war. Weder Junglas noch Buballa brachten den Ball an ihm vorbei.


„Ich denke das Kirschstein heute wirklich gezeigt hat, das er ein ausgezeichneter Torwart ist und eine Vielzahl der Aalener Möglichkeiten vereitelt hat“, meinte Aues Trainer Falko Götz (rechts). Foto: Burg














Trainerstimmen:
Stefan Ruthenbeck (Aalen): "Wir waren von Beginn an gut im Spiel und hatten auch über weite Strecken die Kontrolle über das Spiel. Aber nach der Pause hatten wir dann erst etwas Probleme, aber nach der 65. Minute erarbeiteten wir uns dann sehr gute Kontermöglichkeiten und hätten viel höher gewinnen können“.

Falko Götz (Aue): "Der Sieg der Aalener ist verdient. Mit den Kontern der Gäste wurden wir immer ängstlicher. Uns gelang auch nicht aus unseren guten Möglichkeiten nach der Pause dann einfach mal ein Erfolgserlebnis zu machen. Am Ende sind wir noch gut bedient nur 0:1 verloren zu haben."

Aue: Kirschstein – Klingbeil, Rau, Pezzoni, Ishihara (79. Benatelli) – Fink (70. König), Schröder - F. Müller, Janjic, Okoronkwo (46. Novikovas) – Sylvestr

Aalen: Fejzic – Traut, Barth, B.Hübner, Buballa - A. Hofmann, Junglas - Leandro - Lechleiter (90. Hainault), Reichwein (69. Weiß), Klauß (88. Zimmermann)

Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)

Zuschauer: 8.750

Tore: 0-1 Reichwein (43.)

Gelbe Karten: Okoronkwo (19.), / Hübner (24.), Reichwein (28.), Grech (64.)

Reserve Aue: Männel – Schlitte, Miatke, Diring

Spielstatistik (Quelle opta)
Schüsse aufs Tor: 2 – 7
Ecken: 6 – 12
Flanken (inkl. Standards): 25 – 24
Ballbesitz: 58% - 42%
Gewonnen Zweikämpfe: 48% - 52%
Pässe (inkl. Standards): 83% - 74%
Abseits: 0 – 2
Fouls: 16 – 8
meisten Ballkontakte: Ishihara (79) – Leandro (70)


Zuschauer im Erzgebirgsstadion 2013/14
Sa. 27.7. - Sandhausen 8.200
So. 11.8. - Aalen 8.750
Fr. 23.8. - Cottbus
Fr. 13.9. - Bielefeld
27.-30.9. - Karlsruhe
18.-21.10. - Bochum
01.-4.11. - SpVgg Gr. Fürth
22.-25.11. - Düsseldorf
06.-9.12. - St. Pauli
13.-16.12. - Ingolstadt
15.-18.2. - Kaiserslautern
28.1.-3.3. - 1.FC Köln
14.-17.3. - TSV 1860 München
25./26.03. - FSV Frankfurt
04.-7.4. - 1.FC Union Berlin
18.-21.4. - Dynamo Dresden
So. 04.05. - SC Paderborn 13.30

Zuschauer Ø Heimbilanz im 10 Jahres Vergleich (nur Punktspiele)
2. Liga 2003/04 17 11.088
2. Liga 2004/05 17 12.730
2. Liga 2005/06 17 11.417
2. Liga 2006/07 17 11.568
2. Liga 2007/08 17 10.606
3. Liga 2008/09 19 8.089
3. Liga 2009/10 19 8.963
2. Liga 2010/11 17 10.255
2. Liga 2011/12 17 9.384
2. Liga 2012/13 17 8.714

Die drei besten Zuschauer Auer Heimbilanzen aller Zeiten
1. - 2. Bundesliga 2004/05 17 Spiele Ø 12.730
2. - DDR Oberliga 1981/82 13 Spiele Ø 12.538
3. - DDR Oberliga 1968/69 13 Spiele Ø 12.385

FCE - Hinrunde | 2013/14
01.| Fr. 19.7. - FC Ingolstadt 2-1
02.| Sa. 27.7. - Sandhausen 1-0
Pokal | Fr. 2.8. - VfL Osnabrück 0-3
03.| So. 11.8. - Aalen 0-1
04.| Sa.17.8. - Kaiserslautern 13.00
05.| Fr. 23.8. - Cottbus 18.30
06.| So. 1.9. - Köln 13.30
Länderspielpause
07.| Fr. 13.9. - Bielefeld 18.30
08.| 20.-23.9. - 1860 München
09.| 27.-30.9. - Karlsruhe
10.| 4.-7.10. - FSV Frankfurt
Länderspielpause
11.| 18.-21.10. - Bochum
12.| 25.-28.10. - Union Berlin
13.| 1.-4.11. - SpVgg Gr. Fürth
14.| 8.-11.11. - Dresden
Länderspielpause
15.| 22.-25.11. - Düsseldorf
16.| 29.11.-2.12. - Paderborn
17.| 6.-9.12. - St. Pauli
18.| 13.-16.12. - Ingolstadt
19.| 20.-23.12. - Sandhausen
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20.| 7.-10.2. – Aalen